Informationen zum lernplattform.schule.at-Unkostenbeitrag

Seit mehreren Jahren erleichtern zentral gehostete, betreute und im Rahmen der Initiative FutureLearning finanzierte Lernplattformen für österreichische Schulen den Einsatz von E-Learning im Unterricht.

Auch wenn lernplattform.schule.at von Seiten des Bundesministeriums vorrangig als Service für Bundesschulen bereitgestellt wird, konnten wir es bis dato allen österreichischen Schulen und Bildungsinstitutionen kostenlos anbieten. Da der Wartungsaufwand der Server allerdings laufend wächst, müssen wir einen Unkostenbeitrag für die Nutzung von lernplattform.schule.at einheben.

Kostenlos bleibt lernplattform.schule.at für folgende Schulen:

  • Bundesschulen
  • Schulen aus Oberösterreich dank der Realisierung einer Landeslösung seitens des Landes Oberösterreich
  • Schulen die in folgender Projektinitiative im laufenden Schuljahr tätig sind: eEducation


Der Unkostenbeitrag für die restlichen Schulen gestaltet sich wie folgt:

  • Für Primarstufe wird pro Jahr ein Betrag von € 100,- (inkl. USt.) verrechnet.
  • Sekundarstufe I können eine Instanz auf lernplattform.schule.at für € 200,- (inkl. USt.) pro Jahr nutzen.
  • Sekundarstufe II können eine Instanz auf lernplattform.schule.at für € 250,- (inkl. USt.) pro Jahr nutzen.


Der zur Verfügung stehende Speicherplatz unterliegt hierbei dem Fair-Use-Prinzip.


Erläuterungen und FAQs zum Unkostenbeitrag:

Obwohl lernplattform.schule.at von Seiten des Bundesministeriums im Rahmen der Future Learning Ausschreibung als Service für Bundesschulen finanziert wird, haben wir, die Education Group, uns mehrere Jahre bemüht – und dies auch umgesetzt - mit diesem Geld auch den Aufwand auch für die Nicht-Bundesschulen abzudecken.

Eine Rechnung, die jedoch nicht mehr aufgeht, da die technische Wartung der Systeme, die Updates der Instanzen, die Aufrechterhaltung der Sicherheit der Installationen, das laufende Testen und Nachjustieren und auch der Helpdesk und Support bei diesem immer intensiver durch diese Schulen genutzten System sich gesteigert haben. Leider ist eine kritische wirtschaftliche Grenze erreicht, die uns zur Einführung eines Unkostenbeitrags zwingt, was wir lange Zeit hinausgezögert haben bzw. durch andere Geldgeber abfedern wollten. Wir wissen um die angespannte finanzielle Lage an den Schulen und haben uns daher auch bemüht, den Unkostenbeitrag moderat zu gestalten.

Wieso werden Pflichtschulen schlechter gestellt  als die Bundesschulen?

Hier kommt das System der Schulerhalter, das es nun einmal in Österreich so gibt, zum Tragen, dass also der Bund als Schulerhalter für bestimmte Kosten von „Nicht-Bundesschulen“ nicht aufkommt. Und hier ist auch klarzustellen, dass die Bereitstellung von Lernplattformen nie „kostenlos“ erfolgte, sondern immer finanziert wurde und wird, aber meist nicht durch die Schulen direkt. Hier eine unvollständige Aufstellung der unterschiedlichen Finanzierungsvarianten:

  • Der Bund finanziert für Bundesschulen Lernplattformen im Rahmen der Futurelearning-Ausschreibung.
  • Im Burgenland und Niederösterreich zahlen das Land bzw. die Gemeinden in unterschiedlichsten Detailkonstruktionen für die LMS-Nutzung der Pflichtschulen.
  • In Tirol und in Vorarlberg werden "Landeslösungen" für die Schulen bereitgestellt, deren Kosten das Land trägt.
  • In Oberösterreich wurde für das aktuelle Schuljahr eine Landeslösung umgesetzt, die Schulen aus OÖ die kostenlose Verwendung von lernplattform.schule.at erlaubt.

Zuletzt geändert: Donnerstag, 26. Januar 2017, 18:02